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Fachmännisch behutsam: Restauration nach alter handwerklicher Tradition.

Um ein antikes Stück wieder in den Originalzustand bringen zu können, muss man sich mit ihm auseinandersetzen und eine gewisse Liebe und Verständnis aufbringen. In den letzten 25 Jahren in dieser Branche habe ich leider viele unfachmännisch restaurierte Möbel gesehen. Mein Motto ist: “Nur fachmännische Restauration steigert den Wert und bringt neue Freude!”

Ein schönes altes Möbel in einem modernen Wohnraum unterstreicht die Individualität und Persönlichkeit des Besitzers. Ich biete fachgerechte Restaurationen von Möbeln aller Stilepochen, Intarsien (Holz, Zinn, Messing, Elfenbein), Bauernmöbeln, Polstermöbeln, Decken und Türen. Ebenso können Möbel von mir nach räumlichen Erfordernissen umgestaltet werden und ich biete Handschellakpolituren nach alten handwerklichen Techniken.

Bitte kontaktieren Sie mich für ein erstes persönliches Gespräch, ich erstelle gerne einen kostenlosen Kostenvoranschlag. Bei Auftragserteilung ist die Abholung und Zustellung Ihrer Antiquitäten selbstverständlich kostenlos, alle Objekte sind in meiner Werkstatt ausreichend versichert.

Traditionelle Restauration.

Bei einer fachmännischen Restaurierung wird das Möbel zerlegt, sowie Beschläge, Gläser und Kleinteile entfernt. Farbreste oder möglicherweise unsachgemäß angebrachte Lacke müssen abgeschliffen werden. Das Holz wird verkittet und die einzelnen Teile werden wieder verleimt. Dann wird mit Spiritusbeize der gewünschte Farbton aufgetragen und eine erste Grundierung mit Schellack folgt. Nach dem Trocknen wird solange von Hand geschliffen und poliert, bis der berühmte Schellackglanz entsteht. Um eine geschlossene glatte Oberfläche wie bei Klavieren zu erzielen, müssen alle Poren mit Bimsmehl aufgefüllt werden, in jedem Fall sind mehrere Schleif- und Poliervorgänge notwendig. Der Zeitaufwand der Restauration ist abhängig von der Größe des Möbelstücks, z.B. dauert die Restauration eines Stuhls ca. 10 bis 12 Stunden.

Handschellakpolitur.

Schellack wird in Indien und Thailand aus dem Ausscheidungssekret einer Insektenart, der Lackschildlaus, gewonnen. Diese Insekten produzieren Schellack um ihre Brut zu füttern, der Rest wird an Bäumen abgelagert. Zur Gewinnung werden die Äste abgeschnitten und der Schellack heruntergeklopft. Originaler Schellack ist wachshältig und wird für matte Polituren verwendet. Will man eine glänzende Oberfläche erhalten, muss das Wachs in mehreren Arbeitsgängen aus dem Schellack extrahiert werden. Die verschiedenen Farbtöne des Schellacks ergeben sich aus dem Gebiet, aus dem der Schellack gewonnen wird: z. B. liefert der rote Boden Thailands einen dunklen Schellack. Um hellen Schellack zu erhalten, müssen die Farbsubstanzen bis zur gewünschten Tönung herausgefiltert werden.